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Kanzlei-API

Ihre Kanzleidaten gehören Ihnen — auch außerhalb von Advosoft.

Über eine dokumentierte Schnittstelle binden Sie eigene oder von Ihrem Dienstleister entwickelte Programme direkt an Advosoft an: Akten anlegen, Dokumente übergeben, Fristen abgleichen. Sie bestimmen je Zugang genau, was erlaubt ist — und was nicht.

Dokumentation und Spezifikation sind ohne Zugangsdaten abrufbar — Ihr Dienstleister kann eine Anbindung planen, bevor irgendetwas freigeschaltet ist.

Acht Bereiche

Was Sie anbinden können

Die Schnittstelle ist bewusst klein gehalten und deckt die Bereiche ab, die für Anbindungen tatsächlich gebraucht werden.

Akten

Akten anlegen, suchen und lesen — inklusive Mandant, Rechtsgebiet und eigenem Aktenzeichen Ihres Systems.

Kontakte

Mandanten und Adressen abgleichen, neu anlegen und aktualisieren, ohne doppelte Datenpflege.

Beteiligte

Gegenseite, Versicherung, Gericht oder Sachverständige zu einer Akte lesen und ergänzen.

Dokumente

Dateien in die E-Akte hochladen und — bei ausdrücklich erteilter Berechtigung — wieder herunterladen.

Sachstände

Den Stand eines Verfahrens setzen und auslesen. Ein Sachstand kann dieselben Routinen auslösen wie in der Oberfläche.

Aufgaben

Aufgaben und Wiedervorlagen erzeugen, filtern und einem Mitarbeiter zuweisen.

Termine

Termine im Kanzleikalender lesen und anlegen — Doppelbelegungen eines Meetingraums werden abgewiesen.

Stammdaten

Rechtsgebiete, Sachstände und Dokumentarten Ihrer Kanzlei abrufen, statt IDs fest zu verdrahten.

Zwei Grenzen, die gleichzeitig gelten

Eine Schnittstelle, die alles darf, ist in einer Kanzlei ein Berufsrisiko. Bei Advosoft begrenzen deshalb zwei voneinander unabhängige Regeln jeden Zugang — und beide legen Sie selbst fest.

  • 1. Die BerechtigungenSie bestimmen, welche Bereiche ein Zugang überhaupt aufrufen darf — etwa nur Akten lesen, aber keine Dokumente herunterladen.
  • 2. Der verknüpfte BenutzerDer Zugang sieht genau die Akten, die auch dieser Mensch in Advosoft sieht. Kanzleiweiten Zugriff gibt es nur, wenn Sie ihn bewusst erteilen.

Fehlt eine Berechtigung, meldet die Schnittstelle „nicht gefunden“ statt „nicht erlaubt“ — schon die Information, ob ein bestimmtes Aktenzeichen existiert, wäre eine Auskunft über Ihre Mandate.

Kontrolle behalten

Sechs Sicherungen um jeden Zugang

Rechte je Schlüssel

Sie vergeben genau die Berechtigungen, die das angebundene System braucht — Lesen und Schreiben sind je Bereich getrennt.

Nur einmal sichtbar

Der Schlüssel wird bei der Erzeugung genau einmal angezeigt und ist danach nicht mehr abrufbar — wie ein Passwort zu behandeln.

IP-Allowlist

Hat Ihr Dienstleister eine feste IP-Adresse, akzeptiert der Schlüssel Aufrufe ausschließlich von dort.

Ablaufdatum & Widerruf

Jeder Schlüssel kann befristet werden und lässt sich jederzeit mit einem Klick widerrufen — etwa wenn ein Dienstleister ausscheidet.

Austausch ohne Ausfall

Beim Erneuern bleibt der alte Schlüssel sieben Tage gültig. Ihr Dienstleister stellt in diesem Fenster in Ruhe um.

Im Aktenprotokoll sichtbar

Jede schreibende Änderung landet im Protokoll — mit Benutzer und Bezeichnung des Schlüssels. Lesende Zugriffe werden je Tag gezählt.

Für Entwickler

Eine Akte anlegen — mehr ist es nicht

REST über HTTPS, JSON in beide Richtungen, ein Schlüssel im Header. Das Aktenzeichen vergibt Advosoft nach dem Nummernkreis der Kanzlei und gibt es in der Antwort zurück.

  • Interaktive Dokumentation — alle Endpunkte und Felder, direkt im Browser ausprobierbar.
  • Spezifikation als OpenAPI 3 — lädt sich in Postman, Insomnia oder einen Client-Generator.
  • Ein Aufruf liefert die geltenden Rechte und Grenzen des Schlüssels zurück — auslesen statt fest einbauen.
curl -X POST https://api.advosoft.de/api/v1/records \
  -H "x-api-key: $KEY" \
  -H "x-advosoft-tenant: meine-kanzlei" \
  -H "Content-Type: application/json" \
  -d '{
        "title": "Verkehrsunfall vom 12.03.",
        "legalFieldId": 3,
        "client": { "firstname": "Anna", "lastname": "Berger",
                    "email": "anna.berger@example.org" }
      }'

Grenzen

Damit Ihr Dienstleister realistisch planen kann, nennen wir die Obergrenzen offen. Die mandantenbezogenen Werte vereinbaren wir je Kanzlei.

Anfragen pro Minute je Schlüssel
120 (je Kanzlei vereinbart)
Anfragen pro Tag je Kanzlei
nach Vereinbarung, auch ohne Begrenzung
Ergebnisse je Seite
50 voreingestellt, höchstens 200
Dateigröße je Upload
100 MB
Dateien je Upload-Anfrage
20
Gleichzeitig aktive Schlüssel
nach Vereinbarung

Was die Schnittstelle bewusst nicht kann

Manches fehlt nicht, sondern ist absichtlich ausgeschlossen — das ist der Unterschied zwischen einer Schnittstelle für Kanzleien und einer für beliebige Daten.

  • Löschen: Lösch- und Änderungsbefehle werden grundsätzlich abgewiesen. Ein fehlerhaftes Skript kann keine Akten oder Dokumente vernichten — gelöscht und archiviert wird nur in der Oberfläche.
  • Eigentümer und Löschstatus setzen: Archivierung, Löschstatus und die Mandantenzuordnung einer bestehenden Akte bleiben der Oberfläche vorbehalten.
  • Buchhaltung, Zeiterfassung, E-Mail-Postfächer, beA und Banking sind nicht Teil dieser Fassung.
  • Benachrichtigungen an Ihr System (Webhooks) gibt es noch nicht — fragen Sie in einem Takt von 5 bis 15 Minuten ab.

Zugang anfragen

Die Kanzlei-API ist kostenpflichtig und wird je Kanzlei einzeln freigeschaltet — sie ist nicht automatisch Teil eines Advosoft-Zugangs. Schreiben Sie uns kurz, welches System angebunden werden soll, welche Daten dafür gebraucht werden und in welchem Umfang. Wir melden uns mit einem Angebot; danach legt ein Administrator Ihrer Kanzlei die Schlüssel selbst an und widerruft sie selbst.